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PRESSEMITTEILUNG: Zukunft der Wundtherapie: Erprobung von Medizinischem Kaltplasma bringt neue Hoffnung für Patienten mit chronischen Wunden

 

  • Innovative Kaltplasma-Therapie zur Behandlung chronischer Wunden soll bald Teil der Regelversorgung werden
  • Die Unternehmen neoplas med, terraplasma medical und Cinogy System bilden ein Konsortium zur Erprobung der Methode
  • Kaltplasmatherapie bietet die vielversprechende Möglichkeit, die Wundheilung zu beschleunigen und die Lebensqualität dieser Patienten zu steigern.

Berlin 25.09.2023 In der Medizin wird Kaltplasma u.a. dazu verwendet, chronische und schlecht heilende Wunden zu therapieren. Damit die „junge“ Kaltplasma-Therapie bald auch von Krankenkassen erstattet wird, hat neoplas med bereits im April 2021 einen Antrag zur Erprobung gestellt, der im Februar 2023 vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) genehmigt wurde.

Jetzt haben die drei führenden Unternehmen neoplas med GmbH, terraplasma-medical GmbH und Cinogy System GmbH bekanntgegeben, dass sie ein Konsortium zur Beauftragung der Erprobungsstudie im Methodenbewertungsverfahren des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) bilden.

In Deutschland leiden ca. 900.000 Menschen unter chronischen und schlecht heilenden Wunden. Insbesondere Diabetiker oder Menschen mit Wundheilungsstörungen sind hiervon betroffen. Die Kaltplasmatherapie hat das Potential Wundheilung und Lebensqualität dieser Betroffenen nachhaltig zu verbessern. Schon heute findet die Methode Anwendung in vielen Praxen und Kliniken, ist aber noch keine Regelversorgung der Krankenkassen.

Die Wegbereiter der Kaltplasma-Medizin in Deutschland und Entwickler der wichtigsten physikalischen Verfahren – neoplas med für das Jet-Kaltplasma Verfahren sowie terraplasma medical und Cinogy für das DBE-Kaltplasma Verfahren – zur Erzeugung von kaltem Plasma haben sich zusammengeschlossen, um die Einführung der Kaltplasmatherapie in die medizinische Regelversorgung voranzutreiben.

Ziel der Erprobungsstudie, unter der wissenschaftlichen Leitung von Herrn Prof. Dr. Dr. Hans-Robert Metelmann (Vorstandsvorsitzender des Nationalen Zentrums für Plasmamedizin) als Chief Medical Investigator, ist es, die wissenschaftliche und statistische Grundlage für eine Nutzenbewertung durch den G-BA mit seinem Vorsitzenden Professor Hecken zu ermöglichen. Aufgrund der verschiedenen Wundarten, die in der Studie zu berücksichtigen sind, ist von einer hohen Teilnehmerzahl und einer mehrjährigen Erprobungsdauer auszugehen.

Das Konsortium ist fest entschlossen, die bereits seit mehreren Jahren verfügbare erfolgreiche Therapie auch für die Mehrzahl der gesetzlich versicherten Patienten in der Regelversorgung zugänglich zu machen. Die Kaltplasmatherapie könnte somit eine bedeutende Innovation im Gesundheitswesen darstellen und vielen Menschen mit chronischen Wunden neue Hoffnung auf eine bessere Lebensqualität bieten.